Jugendliche aus Ober-Mörlen, Butzbach-Griedel und Butzbach-Kernstadt meistern gemeinsam die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr
Wochenlang hatten sie gemeinsam trainiert, am Sonntag folgte der verdiente Erfolg: Eine gemeinsame Gruppe der Jugendfeuerwehren aus Ober-Mörlen, Butzbach-Griedel und Butzbach-Kernstadt hat bei der Abnahme in Nidda erfolgreich die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr bestanden.
Der Erfolg ist zugleich das Ergebnis einer Vorbereitung, die weit über die Grenzen der einzelnen Feuerwehren hinausging. Bereits im Vorfeld trafen sich die Jugendlichen mehrfach zu gemeinsamen Übungseinheiten. Aus jungen Feuerwehrangehörigen verschiedener Standorte sollte eine Mannschaft werden, die sich bei der Abnahme aufeinander verlassen kann.
Denn genau darauf kommt es bei der Leistungsspange an. Sie ist die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr und stellt nicht die Leistung eines Einzelnen, sondern das Können und Zusammenspiel der gesamten Gruppe in den Mittelpunkt.
Bei der Abnahme müssen die Jugendlichen ihr Können in unterschiedlichen Disziplinen unter Beweis stellen. Neben einem Löschangriff nach Feuerwehr-Dienstvorschrift und dem Auslegen einer Schlauchleitung gehören auch Kugelstoßen, ein Staffellauf sowie die Beantwortung von Fragen zum anspruchsvollen Prüfungsprogramm. Darüber hinaus werden das Auftreten und das gemeinschaftliche Arbeiten der Gruppe bewertet.
Gefragt sind damit nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen und körperliche Leistungsfähigkeit. Ebenso entscheidend sind Disziplin, Ausdauer, Konzentration und Teamgeist – Eigenschaften, die auch für den späteren Dienst in den Einsatzabteilungen der Feuerwehren eine wichtige Grundlage bilden.
Für die gemeinsame Gruppe aus Ober-Mörlen, Griedel und der Butzbacher Kernstadt zahlte sich die intensive Vorbereitung aus: Alle Anforderungen wurden erfolgreich gemeistert und die Jugendlichen konnten am Ende die Leistungsspange entgegennehmen.
Der Erfolg in Nidda zeigt zugleich, welchen Wert die Zusammenarbeit über Stadt- und Gemeindegrenzen hinweg für die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren haben kann. Bei den gemeinsamen Trainingseinheiten ging es längst nicht mehr nur darum, einzelne Prüfungsaufgaben zu beherrschen. Die Jugendlichen lernten sich kennen, stimmten ihre Abläufe aufeinander ab und entwickelten sich zunehmend zu einer gemeinsamen Mannschaft.
Mit der erfolgreichen Abnahme fand diese intensive Vorbereitungszeit nun ihren verdienten Abschluss. Was bleibt, ist nicht nur die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr, sondern auch die Erfahrung, ein anspruchsvolles Ziel gemeinsam erreicht zu haben.




